Fischmond am Waldsee
14.6.26 – 23.5.27
Ayumi Paul, Fischmond am Waldsee, 2026. Courtesy die Künstlerin, Foto: Debora Mittelstaedt
Drop-In-Workshop
14.30–17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
13–20 Uhr
Eintritt frei (Spenden willkommen)
Ausstellung: 9 / 6 Euro
Das Haus am Waldsee lädt Sie herzlich ein zum jährlichen Sommerfest mit Performances, Musik und Familienprogramm.
Mehr Informationen zum Programm folgen in Kürze!
mit Pia-Marie Remmers
17 Uhr
Pia-Marie Remmers, Ko-Kuratorin, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungsticket inbegriffen.
mit Jo Pistorius
15 Uhr
Jo Pistorius, Kuratorische Assistenz, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungticket inbegriffen.
mit Beatrice Hilke
14 Uhr
Beatrice Hilke, Kuratorin, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungticket inbegriffen.
Lesung mit Chorkonzert
16 Uhr
Vortrag von Dr. Christy Wahl
im Garten von Hannah Höch, Berlin-Heiligensee
15 Uhr
Nachdem sich die Dadaistin Hannah Höch ab den 1930er Jahren von der Fotomontage aufgrund ihrer Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten abgewandt hatte, begann sie, vermehrt Naturmotive in Aquarell und Öl zu schaffen. Ihre Landschafts- und Blumenbilder unterscheiden sich deutlich von ihren früheren kakophonischen Fotomontagen und zeugen von einer Hinwendung zu einer „phytozentrischen“ Haltung. Im Dialog mit verschiedenen Theoretikern der Critical Plant Studies schlage ich eine „Begrünung“ von Höchs Kritikansatz vor und erörtere, wie Höchs Beziehung zu Pflanzen ihr während des Krieges und darüber hinaus als kraftvolle kreative Quelle und als Mittel zum Überleben diente.
Christy Wahl promovierte in Kunstgeschichte mit einer Dissertation über Hannah Höch. Derzeit ist sie wissenschaftliche Volontärin im Museum Reinickendorf.
Eine Kooperation zwischen Museum Reinickendorf & Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e.V.


