Symposium „Revolutions of Choice?“

Symposium „Revolutions of Choice?“

Regine Leibinger, Foto: Haus am Waldsee

In einem ungebauten Raum über das Experimentelle in der Architektur, dem Industrie-Design, der Architektur-Lehre und der Baupolitik zu diskutieren, war schon etwas Besonderes am letzten Wochenende im August.

Der hohe Dom einer Hängebuche im Park des HaW definierte für über sechzig TeilnehmerInnen einen Ort des Schutzes und der Konzentration. Das die sechs ReferentInnen, – der Urbanist, Zukunftsforscher und Moderator des Tages Ludwig Engel, die Architekten Frank Barkow und Regine Leibinger, der Industriedesigner Konstantin Grcic, der Professor für Kunst- und Architekturgeschichte Philip Ursprung und die Senatsbaudirektorin von Berlin Regula Lüscher – aber auch noch ohne Bilder sprechen mussten, war eine Herausforderung, der sich alle in diesem Sommer der Improvisationen gern gestellt haben.

Das Symposium selbst war ein Experiment! Entsprechend entspannt verlief der Tag mit sehr klugen, frei gehaltenen Vorträgen, guten Diskussionen, anregenden Pausen und einem abschließenden Kurzresümee, das deutlich machte, wie eng die Grenzen für das Experimentelle, das ja in einer lebendigen Gesellschaft das Neue erst möglich macht, heute gesetzt sind. Applaus und Begeisterung, während rund um den Dombaum den ganzen Tag über das zahlreich erschienene Ausstellungspublikum flanierte und Kinder mit den Aufgaben unserer Vermittler durch das Unterholz jagten. Danke an alle, die da waren und beigetragen oder aufmerksam zugehört haben. Danke für diesen konstruktiven und überaus inspirierenden Spätsommertag.

Philip Ursprung und Frank Barkow, Fotos: Haus am Waldsee

Konstantin Grcic

Ludwig Engel und Konstantin Grcic

Regula Lüscher

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