Wie kommt das Neue in die Welt?
Neun internationale Bildhauer in Berlin
Wie kommt das Neue in die Welt? Neun internationale Bildhauer in Berlin

Michael Beutler, La Chacahuète, Installationsansicht, Haus am Waldsee 2012, Foto: Bernd Borchardt

AUSSTELLUNG
06.06.2012 – 26.08.2012

Sommerausstellung im Haus und Skulpturenpark am Waldsee.

Zehn internationale, in den 1970er Jahren geborene Bildhauer in Berlin befassen sich mit unterschiedlichen Wahrnehmungssituationen in der Natur und im architektonischen Raum. Sie lösen in ihren installativen Arbeiten physikalische, chemische, biologische oder historische Transformationsprozesse aus. Ihnen gemein ist der Umgang mit Vorhandenem, mit Fundstücken aus der Konsum- und Bauwelt oder aus der Natur, mit Licht oder mit einfachen Materialien wie Papier. Durch Kontextverschiebung, Neuordnung, Umwertung oder der Konfrontation von einander fremden Elementen werden im Sinne eines Perspektivwechsels und Samplings Aspekte des Neuen ans Licht gehoben.

Die Ausstellung versucht, den Betrachter mit der Frage nach dem Innovationsgehalt von aktueller Bildhauerei zu konfrontieren.

In den Räumen des Hauses am Waldsee werden jeweils mehrere Objekte oder raumgreifende Installationen der einzelnen Künstler vorgestellt. Im Außenbereich werden die Arbeiten in den bereits vorhandenen Skulpturenpark integriert. Alle teilnehmenden Künstler stellen erstmals im Rahmen einer Ausstellung im Haus am Waldsee aus.

Teilnehmende Künstler: Michael Beutler (*1976, Deutschland), Berta Fischer (*1973, Deutschland), Jeppe Hein (*1974, Dänemark), Brad Hwang (*1971 Südkorea) Alicja Kwade (*1979, Polen), Katinka Pilscheur (*1974, Deutschland), Michael Sailstorfer (*1979, Deutschland), Natalia Stachon (*1976, Polen), Luca Trevisani (*1979, Italien), Reijiro Wada (*1977, Japan).

Mit freundlicher Unterstützung der Lotto Stiftung Berlin, des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf von Berlin sowie der Freunde und Förderer des Hauses am Waldsee e.V..

 

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