20.2.2026 – 25.5.2026
Slow-Looking-Workshop mit Ausstellungsbesuch
11.30–14.30 Uhr, in der Ausstellung & im Studio*
(auf Deutsch)
Tickets
Das Slow-Looking-Format in der Ausstellung Rey Akdogan. Carousels eröffnet den Teilnehmenden einen Raum, um innezuhalten und sich bewusst der Betrachtung eines ausgewählten Kunstwerks zu widmen. Angeleitet durch die Kunsttherapeutinnen Naira Bloss und Ulla Utasch machen die Teilnehmenden eine kurze Entspannungsübung im Ausstellungsraum, kommen zur Ruhe und nehmen sich Zeit für die Begegnung mit der Kunst. Im Gruppengespräch sind die Teilnehmenden eingeladen, sich über ihre Wahrnehmungen, Assoziationen und inneren Bilder auszutauschen. Anschließend besteht die Möglichkeit, inspiriert vom Ausstellungsbesuch, eine eigene kreative Gestaltung im Studio* umzusetzen.
Max. Teilnehmer*innenzahl: 15 Personen
Durchführung: Naira Bloss, Ulla Utasch
Tickets**: 20 €, ermäßigt 15 €
Der Eintritt zur Ausstellung ist im Ticket enthalten.
* Hinweis: der Zugang zum Studio ist leider nicht barrierefrei.
** Einzelpersonen, für die der reguläre Beitrag nicht möglich ist, können nach Rücksprache zu einem reduzierten Eintritt an dem Workshop teilnehmen. Schreiben Sie uns einfach, wir finden eine Lösung: vermittlung@hausamwaldsee.de
19 Uhr
Tickets
Als Teil des Rahmenprogramms zu Rey Akdogans Ausstellung Carousels lädt das Haus am Waldsee am 20. Mai 2026 um 19 Uhr zu einem Filmabend mit einer von der Künstlerin zusammengestellten Auswahl ein. Gezeigt werden experimentelle Kurzfilme von Germaine Dulac, Maya Deren und Michael Snow sowie Jean-Luc Godards Science-Fiction-Film Alphaville (1965).
Licht wirkt in diesen Filmen als ästhetisches, strukturelles und rhythmisches Prinzip, das die Wahrnehmung des Alltäglichen verschiebt: Objekte lösen sich von ihrer Gebrauchsfunktion, gewohnte Verhältnisse von Licht und Schatten kehren sich um, Variationen von Helligkeit und Bewegung erzeugen Formen, die sich einer eindeutigen Festlegung entziehen.
In Godards Alphaville verdichtet sich dies im städtischen Raum: Künstliches Licht und harte Kontraste fragmentieren das nächtliche Paris zu geometrischen Mustern und erzeugen dabei zuweilen eine Atmosphäre, in der technologische Kontrolle, Entfremdung und emotionale Distanz anklingen.
19 Uhr – Kurzfilme von Germaine Dulac, Maya Deren und Michael Snow
19.30 Uhr – Jean-Luc Godard, Alphaville (1965), 99 Min.
Eintritt: 9 Euro / 6 Euro (ermäßigt). Das Ticket beinhaltet den Eintritt zur Ausstellung – diese ist bis 19 Uhr geöffnet.
Das Café ist bis 20 Uhr geöffnet.
Organisiert von Eleni Poulou
19 Uhr
Tickets
Biliana Voutchkova – Violine, Gesang
Ein Collagen-Programm, bestehend aus ausgewählten langsamen Sätzen aus Telemanns Fantasien für Solovioline und Originalkompositionen von Voutchkova, den New Ghost Phantasies.
Die Kompositionen New Fantasies for two violins wurden von Biliana Voutchkova und Clara Levy im Auftrag des DARA String Festivals 2024 komponiert und dort erstmals uraufgeführt. Inspiriert sind sie von Georg Philipp Telemanns Fantasien für Solovioline und enthalten teils komponierte, teils improvisierte Musik, die sich aus einer Auswahl langsamer Sätze aus den Originalphantasien entwickelt.
Der Entstehungsprozess dieses Werks umfasste eine Forschungsphase gegenseitiger persönlicher Beobachtung sowie die gemeinsame Erarbeitung eines Verständnisses ihres geteilten klassischen Musikhintergrunds. Er verfolgte ihre frühe klassische Ausbildung und die Veränderungen und Entwicklungen, die beide über die Jahre durchlaufen sind und die zu ihrer aktuellen künstlerischen Identität geführt haben. Die New Fantasies entstanden durch ihre persönliche Verbindung zu Telemanns Fantasien, die beide seit über 20 Jahren spielen.
Für dieses Konzert entwickelte Biliana Voutchkova eine neue Version des Werks, New Ghost Phantasies für Solovioline und fixe Medien. Sie greift das Material von New Fantasies wieder auf und transformiert es, indem sie den gemeinsamen Dialog in eine Solokonstellation mit gespenstischen, vorab aufgenommenen Ebenen und spektralen Präsenzen übersetzt.
Dauer: 55 Minuten (ohne Pause)
Ort: im Skulpturenpark, bei Regen im Studio* (nicht barrierefrei zugänglich).
Das Café ist bis 22 Uhr durchgehend geöffnet.
*Hinweis: Der Zugang zum Studio im 2. Obergeschoss ist nicht barrierefrei und nur über eine Treppe zu erreichen. Das 1. Obergeschoss erreichen Sie auch per Aufzug (bitte an der Kasse melden). Bezüglich Fragen der Zugänglichkeit schreiben Sie gerne an: info@hausamwaldsee.de. Wir bemühen uns, gemeinsam eine Lösung für Ihren Besuch zu finden!
16 Uhr
Wo ich wohne blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. Gegen, mit und aus dem heraus legen die Werke der Ausstellung Spannungen zwischen dem Privaten und dem Politischen offen. Die gewaltvollen Ereignisse und gesellschaftlichen Kämpfe des vergangenen Jahrhunderts hallen in der Architektur, dem Grundstück, seiner Verortung und seiner Nutzung nach. Sie erzählen von einem Versuch bürgerlicher Abgrenzung, der an einer vermeintlichen Normalität festhält, selbst dann, wenn vor den Fenstern alles ins Wanken gerät.
Die internationale Gruppenausstellung entfaltet sich entlang einer raumgreifenden Arbeit von Richard Venlet und bringt historische und neue Werke zusammen, u.a. von Nigin Beck, Rhea Dillon, Robert Haas, Hannah Höch, Alexandre Khondji, Atiéna R. Kilfa, Henry Koerner, Ayumi Paul, Yoora Park, Reynold Reynolds & Patrick Jolley, Oskar Schlemmer, Renée Sintenis, Ian Waelder und Frau von Zinowiew.
Als Freunde und Förderer genießen Sie exklusive Sonderveranstaltungen bei freiem Eintritt in alle Ausstellungen. Unterstützen Sie mit Ihrem Förderbeitrag das Programm des Hauses und werden Sie Mitglied.
Haus am Waldsee, 1978, © Archiv Haus am Waldsee
17 Uhr
Wo ich wohne blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. Gegen, mit und aus dem heraus legen die Werke der Ausstellung Spannungen zwischen dem Privaten und dem Politischen offen. Die gewaltvollen Ereignisse und gesellschaftlichen Kämpfe des vergangenen Jahrhunderts hallen in der Architektur, dem Grundstück, seiner Verortung und seiner Nutzung nach. Sie erzählen von einem Versuch bürgerlicher Abgrenzung, der an einer vermeintlichen Normalität festhält, selbst dann, wenn vor den Fenstern alles ins Wanken gerät.
Die internationale Gruppenausstellung entfaltet sich entlang einer raumgreifenden Arbeit von Richard Venlet und bringt historische und neue Werke zusammen, u.a. von Nigin Beck, Rhea Dillon, Robert Haas, Hannah Höch, Alexandre Khondji, Atiéna R. Kilfa, Henry Koerner, Ayumi Paul, Yoora Park, Reynold Reynolds & Patrick Jolley, Oskar Schlemmer, Renée Sintenis, Ian Waelder und Frau von Zinowiew.
Haus am Waldsee, 1978, © Archiv Haus am Waldsee



