Künstlerinnenführung und Performance mit Raphael Sbrzesny

Künstlerinnenführung und Performance mit Raphael Sbrzesny

Foto: Harry Schnitger

Die Menschen drängelten sich regelrecht, um Johanna Diehl am Samstagnachmittag bei einer Künstlerinnenführung zu lauschen. Über fünfzig Menschen wollten Hintergründe zu den subtilen Fotoarbeiten aus erster Hand erfahren. Im Anschluss interpretierte der Musiker und Künstler Raphael Sbrzesny die Stimmung von „Dead Dad Wild Country“, der Foto- und Videoinstallation von Johanna Diehl im Erdgeschoss. Mit Sprache und Klängen erweiterte Sbrzesny die Thematik des anwesenden Abwesenden und führte in einer Tonspur unter anderem Berichte über die Anschläge von Paris 2015 ein, als der Künstler sich mit einem Stipendium in der französischen Hauptstadt aufhielt.

Die vielschichtige Performance „Partituren des Nervösen“ des ausgebildeten Schlagzeugers überzeugte von Anfang bis Ende durch Originalität, exaktes Timing und Rhythmus. Sehr beeindruckend, was der fünfunddreißigjährige Klang- und Performancekünstler, der als Professor an der Hochschule für Künste in Bremen lehrt, aktuell für Elemente für seine Klangperformance gewählt hat: Lautsprecher, eine Trommel, Duschgel, Wärmefolie und ein Schlaginstrument, das er vor der Brust trug, um es gekonnt mit Fingerhüten zu bespielen.

Künstlerinnenführung mit Johanna Diehl

Foto: Harry Schnitger

Künstlerinnenführung mit Johanna Diehl

Foto: Harry Schnitger

Performance mit Raphael Sbrzesny

Foto: Harry Schnitger

Performance mit Raphael Sbrzesny

Foto: Harry Schnitger

Performance mit Raphael Sbrzesny

Foto: Harry Schnitger

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